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INCA ist unsere reifere und erfahrenere Hündin.

Wir stellen sie hier vor
  • wie wir sie sehen und wie die Richter sie beurteilten
  • präsentieren Ihnen ihren Stammbaum
  • und erzählen von der unendlichen Geschichte, die wir als Züchter mit ihr erleben.
  • weitere Fotos von Inca als Welpe, Junghund und heranwachsender Beagle finden Sie z.B. hier und dort.
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  • Wir mussten unsere Inca am 3. August 2015 gehen lassen.

  • 15.8.__29__1024x1024_500KB.jpg                                        12.11.2001 – 3.08.2015
  • Inca war unsere erste Beagle-Hündin. Von Anette Fernholz, einer Züchterin aus Bochum, haben wir sie bekommen. Dort wuchs sie sehr gut sozialisiert auf. Inca hatte ausschließlich bicolour farbene Geschwister. Sie stach also auch dort schon enorm heraus. Sie entwickelte sich prächtig, ließ sich erziehen und nahm allen Unsinn, den unsere Kinder ihr beibrachten gerne auf. Sie war bald sehr stark auf mich fixiert, was unseren Sohn beim Junior-Handling ärgerte. Auf Ausstellungen bekam sie oft das Prädikat „ zu maskulin“. Auch im Wesen war sie nicht die kuschelige Prinzessin. Sie blieb auf dem Teppich, nur nach Aufforderung kam sie aufs Sofa. Sie war leinenführig und auch gut im Freilauf auf Spaziergängen, die ich alleine mit ihr machte, immer bei mir. Mein Mann meinte, Inca hätte ich noch erzogen, die anderen liefen eher nur mit. Sie ging dazwischen, wenn zwei Hunde sich drohten, und zeigte mir, was es bedeutete, wenn Hunde einander beschwichtigen. An ihr habe ich all die Theorien der Verhaltensforscher und Therapeuten verstehen können. Zur Fortpflanzung war sie nur bedingt bereit. Die Chemie musste stimmen. Da war sie sehr eigensinnig. Nicht immer gefielen uns dieselben Typen. Gelang das Decken, brachte sie auch die Welpen problemlos zur Welt. Allerdings habe ich erkannt, dass sie nicht gerne Mutter war, dafür aber umso lieber Erzieherin und Gouvernante zum Beispiel bei den Welpen von Jule und Motte. Sie konnte Grenzen aufzeigen, indem sie nur die Augenbrauen hob. Dort war sie sehr wichtig für mich. Alles, was ich heute weiß, habe ich durch sie gelernt. Wie sehr ein Hund auf die Psyche eines Menschen eingehen kann, habe ich auch durch sie erfahren. Sie war Tröster und Aufheller in einem. Schlechtes Wetter gab es für Inca nicht. Bis zuletzt hat sie sogar die Welpeninteressenten des I-Wurfs beeindruckt durch ihren Spaß an Agility und hat ihre Kunststückchen gerne präsentiert. Selbst in den letzten schweren Wochen, hat sie uns immer wieder begeistert mit ihrem Lebensmut und der Freude nah bei uns sein zu können. Sie ist in unseren Armen in der Abendsonne eingeschlafen.

    Jeder, der sie kannte, hat sie in sein Herz geschlossen.

    Wir dürfen nicht trauern um sie, sondern müssen uns glücklich schätzen, sie fast 14 Jahre bei uns gehabt zu haben. Sie hat einen ewigen Platz in unseren Herzen. Nun ruht sie in Frieden.                                       Martina und Rüdiger Leonhardt